3D-Druck: JKU-Studie untersucht Möglichkeiten und Grenzen der Technologie

3D-Druck ist in aller Munde - spektakuläre Berichte über das Drucken von künstlichem Fleisch und künstlichen Organen mit Hilfe Generativer Fertigungsverfahren führten zu euphorischen Vorhersagen zu den Potentialen dieser Technologie. Was aber kann die neue Technologie wirklich leisten, und wie widersprechen sich diese Potentiale und die öffentliche Erwartung? Die InnovationsforscherInnen Johannes Gartner, Daniela Maresch und Matthias Fink vom IFI Institut für Innovationsmanagement der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz haben dazu den diesjährigen IFI-JKU Report zu Generativen Fertigungsverfahren präsentiert.

Der Begriff „Generative Fertigungsverfahren“ umschreibt Produktionsprozesse, bei denen Materialien meist Schicht für Schicht aufgetragen und verbunden werden, um aus 3D-Modelldaten feste Objekte herzustellen. Vielfach wurde erwartet, dass diese Technologie nicht nur die Tür zu einer neuen industriellen Revolution öffnet, sondern auch zu einer Demokratisierung der Produktion führt. Gleichzeitig wurden jedoch auch Stimmen laut, die die rosige Zukunft dieser Fertigungsverfahren als Allheilmittel für Wirtschaft und Gesellschaft in Frage stellen. Immerhin wurde die Technologie bereits vor 30 Jahren entwickelt, erlangte aber dennoch nur in begrenzten Bereichen – etwa der Herstellung von Gussformen für die Industrie – Bedeutung.
(...weiter auf jku.at)